• Notturno
  • Die Nacht: dunkel
    Die Nacht: wach
    Die Nacht: randvoll
    Eine schönere Nacht zum Sterben.
    Sage dem Himmel, ich brauch' einen Dolch von Sterndiamanten.
    Die Nacht hat keinen Schlaf gefunden
    Die ganze lange Nacht hindurch
    Wegen des espischen Prahlens und Jammerns der See;
    Die leere See,
    Die arme See.
    Der alte Wald seufzte tief erregt.
    Und ein Vogel, aufgeflogen von der Sandküste,
    Stieß schreiend hinab in den trüben Teich.
    Der dunkle Teich
    Erwachte halb,
    Und versank dann beim ruhelosen Schlaflied der sinnlosen See
    Erneut in traumlosen Schlaf...
    Der Wald weiß nichts von Jammer und epischem Sang
    Und er bedeckt
    Die Wunden der Axt.
    Mit dem grünen Speichel des Mooses.
    Des Meeres epische Prahlerei
    Ist Frucht der Furcht
    Vor Ruhe und Rast.
    Die Nacht ist dunkel
    Die Nacht ist krank
    Die Nacht wird wachgehalten vom Aufruhr der erschreckten See;
    Randvoll ist sie von Schatten und dem lauten Schreien der See,
    Eine schönere Nacht zum Lieben.
    Mit deinen Augen
    Brauche ich
    Die Sterndiamanten nicht.
    Sag das
    Dem Himmel!